Deutsch-Thailändische Zusammenarbeit in der Berufsbildung vertiefen

Deutschland und Thailand wollen ihre Partnerschaft in der beruflichen Bildung künftig ausbauen: Karin Prien und der thailändische Bildungsminister Prasert Jantararuangtong unterzeichneten in Berlin eine entsprechende Gemeinsame Absichtserklärung.

Gruppenbild der Teilnehmenden der deutsch-thailändischen Arbeitsgruppe

Mitwirkende der deutsch-thailändischen Joint Working Group

Am 14. September 2026 unterzeichneten Deutschland und Thailand die Gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung. Beide Seiten sehen darin einen wichtigen Beitrag, junge Menschen auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Berufliche Bildung als strategische Partnerschaft

Die internationale Zusammenarbeit hat für das Bundesbildungsministerium zentrale Bedeutung. Deutschland ist für zahlreiche Länder ein starker internationaler Partner für hochwertige berufliche Bildung.

Mit der Gemeinsamen Absichtserklärung haben Deutschland und Thailand einen Rahmen für den weiteren fachlichen Austausch geschaffen.

Anknüpfungspunkte für deutsche Bildungswirtschaft

Nach der Unterzeichnung kamen Vertreterinnen und Vertreter beider Länder in einer Joint Working Group (JWG) zusammen, um konkrete Themenfelder der Kooperation zu beraten. Dabei ging es insbesondere um das Matchmaking zwischen thailändischen und deutschen Berufsschulen, die Qualifizierung von (Deutsch-)Lehrkräften sowie die Stärkung der Berufsbildungsforschung in Thailand.

iMOVE war vom Bildungsministerium zur Arbeitsgruppe eingeladen, um die Perspektive der deutschen Bildungswirtschaft einzubringen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen der thailändischen Seite und der deutschen Bildungswirtschaft zu identifizieren. 

Bei der Beratung wurden verschiedene Anknüpfungspunkte für deutsche Bildungsanbieter sichtbar. Damit bietet die bilaterale Vereinbarung interessante Perspektiven für die deutsche Bildungswirtschaft. iMOVE wird über mögliche Formate und Möglichkeiten zur Beteiligung deutscher Bildungsanbieter informieren.


Quelle: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, bmbfsfj.bund.de, 14.09.2026 und iMOVE