>>iMOVE-Umfragen: Dialog mit Weiterbildungsanbietern
>>Exportartikel Aus- und Weiterbildung: Rückblick - Einblick - Ausblick
iMOVE führte Ende 2006 zwei Umfragen unter deutschen Bildungsanbietern durch: Die erste Umfrage stellte eine Bestandsaufnahme zum Exportartikel Aus- und Weiterbildung dar. Bei der zweiten Umfrage standen Zielländer für die kommenden internationalen iMOVE-Aktivitäten im Mittelpunkt.
Die Ergebnisse der Umfragen sind nicht repräsentativ oder statistisch gesichert. Dennoch geben sie nach Einschätzung von iMOVE ein aktuelles Stimmungsbild der international orientierten Bildungsunternehmen wieder.
Hier die wichtigsten Ergebnisse der Umfragen in Kürze:
- Unternehmen der Aus- und Weiterbildungsbranche sind weltweit aktiv
- Schwerpunktländer der internationalen Aktivitäten sind China und Russland
- großes Potenzial für den Bildungsexport wird in den Golfstaaten, Indien, Südafrika, Rumänien und Bulgarien gesehen
- Unternehmensgröße spielt keine entscheidende Rolle im erfolgreichen Auslandsgeschäft
- Internationalisierung steigert den Umsatz
- Internationalisierung schafft und sichert Arbeitsplätze
>>Ergebnisse der iMOVE-Umfragen im Detail
Zweimal in den vergangenen Wochen hatte iMOVE nach Erfahrungen und Aktivitäten deutscher Weiterbildungsanbieter im Weiterbildungsexport in globale Märkte gefragt.
iMOVE bedankt sich an dieser Stelle für die Rückmeldungen, die einen Dialog erst lebendig machen. Noch immer erreichen iMOVE Kommentare, Anregungen und Wünsche, die kontinuierlich in die strategischen Überlegungen weiterer iMOVE Aktivitäten im In- und Ausland einfließen.
Die Grundidee einer ständigen Kommunikation ist einfach: iMOVE will als Brückenbauer aufzeigen, wo auf internationalen Märkten Potenziale für den Export von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen bestehen und sich entwickeln.
Dass ein weltweiter Export stattfindet und strategisch aufgebaut werden kann, zeigen die vielen Beispiele aus den Reihen deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleister. Bildungsexport ist eine Entscheidung, die intern in den Unternehmen reift und schrittweise umgesetzt wird.
Ein eindeutiges Ergebnis der Umfragen lautet, dass deutsche Unternehmen der Aus- und Weiterbildungsbranche weltweit tätig sind und sein können. Politische und kulturelle Grenzen eines globalen Engagements im Bildungsexport existieren offenkundig nicht und nicht mehr. Es sind also in erster Linie unternehmensinterne Voraussetzungen und keine Ländergrenzen, um international erfolgreich zu sein.
Dass Bildungsanbieter in den unterschiedlichsten Ländern der Welt offenbar grenzenlos tätig sind, belegt die Ländernennung von Mexiko und Kuba, über Indien und Usbekistan, Israel und der Türkei und andernorts eindrucksvoll.
Schwerpunktländer der Internationalisierung sind laut Rückmeldungen China und Russland. Großes Potenzial wird gleichermaßen in den Golfstaaten, Indien, Südafrika und den neuen Ländern der Europäischen Union Rumänien und Bulgarien gesehen.
Einerseits sind es politische Reformen, gesellschaftliche, wirtschaftliche und demografische Notwendigkeiten, die internationale Bildungsmärkte in Bewegung bringen und Kooperationsmöglichkeiten schaffen. Andererseits sind es Bedarfe im Ausland, die gerade Bildungsanbieter als Nischenanbieter und ExpertInnen decken können und den internationalen Erfolg ausmachen.
Die große Mehrheit der befragten Unternehmen ist seit mehr als 5 Jahren im internationalen Geschäft, andere entdecken seit geraumer Zeit ihre Chancen im Export ihrer Dienstleistungen. Die Mittel, Wege, Schnelligkeit und oft auch Zufälle, die internationale Aktivitäten vorantreiben, sind laut Antworten so vielfältig wie die Dienstleistungen und Länderschwerpunkte.
Die Antworten auf die iMOVE-Umfragen sollen Mut machen und zeigen auf, dass die Größe des Unternehmens aus Sicht der Bildungsanbieter keine Grundvoraussetzung erfolgreicher Auslandsgeschäfte ist.
Die übergroße Mehrheit konnte durch gezielte Internationalisierungstrategien sowohl Umsätze steigern als auch Arbeitsplätze schaffen und sichern.
Der Erfolg im Ausland fällt nicht vom Himmel und ist wettbewerbsintensiv. Kontakte im Zielland sind das A und O und sind zu Beginn in jedem Falle Pflicht. Hilfestellungen können deutsche Institutionen und Beratungsunternehmen leisten.
Bemerkenswert viele Einsendungen erklären ihre Erfolge durch gezielte Kontakte zur Industrie. Kontakte wollen gepflegt sein und verlangen besonders im internationalen Wettbewerb persönlichen, zeitlichen und finanziellen Einsatz.
Die Kundenbindung an das Unternehmen sowie der Aufbau von Vertrauen erfolgt durch häufigere Reisen ins Zielland und regelmäßige Einladung der Kunden nach Deutschland.
Erfreulich für die tägliche Arbeit des iMOVE-Teams ist, dass die Marktstudien, Marktinfos, Seminare und Delegationsreisen ganz wesentliche Impulse bei den Internationalisierungsstrategien liefern.
So will iMOVE auch in der Zukunft gemeinsam mit den Bildungsanbietern Brücken bauen und „Training - Made in Germany“ international zu einer weltweiten Marke auf- und ausbauen.
>>Umfragen
- Fragebogen als pdf (85 KB): Bestandsaufnahme zum Exportartikel Aus- und Weiterbildung
- Newsletter: Schwerpunktländer 2007


