Die Wirtschaft nimmt bislang kaum Einfluss auf die Bildungsinhalte. Moderne Lehrmittel müssten entwickelt werden. Daher suchen russische Berufsschulen gerne den Schulterschluss mit deutschen Bildungseinrichtungen oder deutschen Firmen, die in Russland auf gut ausgebildetes Personal angewiesen sind.
Von diesem Internationalisierungsstreben sowie dem Wunsch nach einem professionellen Bildungspartner im Ausland können deutsche Aus- und Weiterbildungsanbieter profitieren.
Einige deutsche Anbieter nutzen bereits heute erfolgreich diese Chance. Dabei helfen auch russische Förderinitiativen, wie etwa die Gouverneursprogramme oder die Aus- und Weiterbildungsinitiativen föderaler und regionaler Ministerien mit internationalem Schwerpunkt. Auch die Bundesregierung finanziert eine Reihe von Bildungsmaßnahmen. Russische Firmen und Verwaltungseinrichtungen finanzieren auch häufiger kurze Fortbildungsprogramme in Deutschland.
Um als deutscher Anbieter Kurse in Russland Kurse geben zu können, benötigt man eine Lizenz. Der Erwerb dieser Lizenz ist für ausländische Bildungsträger eher schwierig. Deutsche Anbieter sollten daher beispielsweise Kooperationen mit bestehenden russischen Einrichtungen eingehen.
Auf der politischen Ebene besteht seit Jahren eine enge bilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland. So fand 2011/2012 das Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation statt.
Quellen: iMOVE-Marktstudie Russland, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)





