Seit 2009 greifen Reformen des litauischen Schul- und Hochschulwesens. Im Ergebnis wird die Zahl der Bildungseinrichtungen reduziert werden.
Aufgrund der Wirtschaftskrise haben befristete Arbeitsverträge zugenommen und Löhne und Gehälter sind gesunken. Daher rechnen Experten mit einer verstärkten Auswanderung und befürchten, dass vor allem qualifizierte Fachkräfte das Land verlassen werden.
In neuerer Zeit ist ein deutlicher Anstieg von Dienstleistungsexporten aus Deutschland nach Litauen von informationstechnologischen Lösungen, von maßgefertigten Konzepten der Personalausbildung, der beruflichen Fortbildung und des Gesundheitsmanagements sowie von touristischen Dienstleistungen festzustellen.
Nach einer Umfrage der Deutsch-Baltischen Handelskammer bewerten in Litauen tätige deutsche Unternehmen ihre Investition durchaus positiv. Negativ bewerten die Unternehmen unter anderem einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern und die im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten geringere Produktivität.
Quellen: Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit, Auswärtiges Amt; geändert von iMOVE





