Am lettischen Arbeitsmarkt stehen nicht genügend beschäftigungsfähige Personen zur Verfügung, so dass Unternehmer eine eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit aufgrund eines Mangels an Fachkräften beklagen.
Vor diesem Hintergrund sieht die lettische Regierung die Notwendigkeit, die berufliche Bildung schnell zu verbessern. Das deutsche Berufsbildungssystem dient der lettischen Regierung bei der Modernisierung und Umgestaltung der eigenen Berufsbildung als Vorbild und Erfolgsmodell.
Seit Ende 2010 stehen die lettische und die deutsche Regierung dazu in Kontakt. So soll beispielsweise die praktische Ausbildung in völlig neu einzurichtenden überregionalen Kompetenzzentren stattfinden.
Im Dezember 2012 unterzeichnete Deutschland mit Lettland sowie fünf weiteren europäischen Staaten ein Memorandum über eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland bei der Reform ihrer Berufsbildungssysteme. Neben dem Aufbau dualer Ausbildungsstrukturen sollen Mitwirkungsformen für die Wirtschafts- und Sozialpartner inklusive Kammern entwickelt werden.
Quellen: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), bundesregierung.de, Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIHK, iMOVE





