Deutschland ist Chinas Partner in diesem Reformprozess. 2011 unterzeichneten das chinesische Bildungsministerium und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine entsprechende Absichtserklärung zur beruflichen Bildung.
Die deutsch-chinesische Allianz soll zum effizienten Einsatz vorhandener Ressourcen in der Berufsbildungszusammenarbeit koordinierend wirken und potenzielle Akteure zur Beteiligung motivieren, um das Niveau und die Leistungsfähigkeit der Zusammenarbeit weiter zu steigern.
iMOVE beteiligt sich aktiv an der deutsch-chinesischen Allianz.
Der Mitte 2010 von der chinesischen Regierung verabschiedete "Nationale Bildungsplan 2010-20" ist die Grundlage für die gegenwärtigen Reformen der Mittelschul-, Berufsschul- und Hochschulausbildung.
Berufsbildung kommt bei vielen Familien für das einzige Kind und Enkelkind nur selten in Frage. Zweifellos ist dies ein Resultat der chinesischen "Ein-Kind-Politik". In der Folge strömen alljährlich Millionen von Hochschulabsolventen auf den Arbeitsmarkt.
Etwa 20 Prozent eines Jahrgangs wählen eine akademische Ausbildung und verschärfen die Akademiker-Arbeitslosigkeit in China dramatisch. Parallel dazu wächst der Bedarf an qualifizierten Facharbeiterinnen und Facharbeitern. Von rund 60 Millionen Facharbeiterstellen können derzeit etwa 20 Millionen Stellen nicht oder nicht adäquat besetzt werden!
Im iMOVE-Trendbarometer 2010 bewerten die befragten Bildungsunternehmen China als wichtigsten Exportmarkt für deutsche Bildungsanbieter. Daher wird iMOVE auch künftig Verstaltungen zu diesem Markt anbieten und so das Tor nach China für deutsche Bildungsexporteure weiter öffnen.
Quellen: iMOVE-Marktstudie China, BMBF, Auswärtiges Amt





